Langweilige Technik
Seit Monaten habe ich auf ischroedi.de nichts anständiges mehr gebloggt. Nicht dass das nun besser werden würde. Nein, aber ich habe mir einfach überlegt wofür ischroedi steht und es steht definitiv nicht für Titten und SexVideos. umso mehr aber für Technikkrams, den man haben muss oder auch nicht. Deswegen bin ich als EX-Daueronliner und Technikfreak auf die Idee gekommen einfach über Technik zu schreiben. Was für ein Zufall !!?
Wieder alle an Board
Nach 4 Wochen Stress bei mir und Urlaub bei meinem Freund sind wir beide nun wieder auf der Kommandobrücke und nehmen uns jetzt weiter Kurs auf unser Ziel ….
Die Ziele
Das Ziel ist es eine Web Applikation mit Mehrwert für Benutzer und Firmen zu schaffen. Nicht nur einfach nutzen, sondern es soll auch Spaß, Perspketiven aufzeigen und vielleicht Frust abbauen. Die Idee ist eigentlich ganz einfach.
Es muss einfach sein ….
Neues freies Ruby-Buch
SapphireSteel hat das freie eBook “The Book of Ruby” um ein Kapitel ergänzt und wiederum zum Download freigegeben. Autor ist der Entwickler Huw Collingborne, der an der Ruby-IDE “Ruby in Steel”. Neben den sehr ausführlichen Text sind viele Code-Beispiele beigefügt, die sich auch hervorragend als Startpunkt für Problemlösungen diverser Aufgabenstellungen eignen.
Man sollte sich die Seite merken, da das Buch immer weiter geschrieben und aktualisiert wird. Also viel Spaß beim Lesen.
The Book Of Ruby (SapphireSteel Software’s free Ruby programming eBook)
Weihnachten nur mit uns
Ich habe gesehen, dass der letzte Blogpost vom 07. Dezember ist. Nun, es kann sich nicht jeder auf den Weihnachtsmärkten mit Glühwein vergnügen. Das Team um Mplace hat alle Hände voll zu tun, damit wir Euch im kommenden Jahr das bieten können, was ihr verdient habt.
Was das genau ist, bleibt unser Geheimnis. Aber so viel vorweg: es ist etwas Neues und es ist einfach (verdammt einfach!)
Server, Technik und Administrationsoberflächen
Davor haben wir aber erstmal noch mit der Technik zu kämpfen. Stichwort: Domainumzug. Aufmerksame Leser unseres Blog haben sicherlich festgestellt, dass wir umgezogen sind. Die Domain wurde umgezogen.
Soweit so gut.
Das neue zuhause des Blogs ein VServer, leider erstmal mit einer SuSE 10.3 – wer Suse kennt – ohne Worte. Für alle anderen, die nicht gerade seit über 8 Jahren mit SuSE Linux vertraut sind: SuSE macht alles anders als alle anderen und ändert dort, wo man eigentlich keine Änderungen erwartet.
Dazu kam dann noch eine sehr schöne Administrationsoberfläche, die sämtliche Rechte des Webservers so verbogen hat, dass man mit selbigen nichts aber auch gar nichts mehr anfangen konnte.
Neuinstallation des Linux
Dritte Neuinstallation des OS geglückt. (Nichts gegen virtuelle Server und die Möglichkeit, Images schnell einzuspielen). Jetzt noch ImageMagick (jeder weiss, welche Pein das sein kann), Ruby Enterprise Edition und Passenger installieren und es läuft alles – auf der staging area. Dem Production Server noch eine zweite IP-Adresse verpassen, den Apache auf diese aufmerksam machen und dem Deployment steht nichts mehr im Wege. Oder? Doch, das deploy-Skript muss noch geschrieben werden – und das über die stages hinweg
Fazit: Entwicklung einer Applikation ist nur ein Stück des Kuchens. Diese dann der Öffentlichkeit in der richtigen Art und Weise zu präsentieren, ist der andere Teil.
Was ist Mplace?
Das werdet ihr erfahren, wenn Mplace die ersten Schritte in Richtung Web2.0 Welt bestreitet. Also unbedingt den RSS-Feed des Blogs abonnieren oder uns bei Twitter followen.
Beliebteste Weihnachtsgeschenke
Ihr sucht noch immer nach den beliebtesten Weihnachtsgeschenk für Eure Lieben?
Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke:
- iPod nano
- Nintendo DS
- Nintendo Wii
- eeePC
- iPhone
- MacBook
- iPod Touch
- XBox 360
- Playstation
Wie im vergangenen Jahr sind auch dieses Jahr die Spielekonsolen der Renner.
Wenn ihr die Weihnachtsgeschenke jetzt über Mplace.de rund ein Drittel billiger und einfacher einkaufen könntet, dann wäre das doch was, oder?
Was ist Mplace? Sagt es uns ….
Adaptcha – Revolution oder YAWOL?
Letzte Woche ist ein Dienst an den Start gegangen, der das bekannte Captcha-Verfahren mit Werbung verknüpft. Sein Name lautet Adaptcha (www.adaptcha.com) und kommt aus der Schweiz. Derzeit noch als Closed-Beta gekennzeichnet verspricht die Seite sowohl für Werbetreibende als auch für diejenigen, die den Dienst in ihre Seiten einbinden die Megavorteile gegenüber der klassischen Werbung.
Zuvor aber eine kurze Erläuterung des Captcha-Verfahrens. Sicher ist jedem schon mal aufgefallen, dass bei Online-Anmeldungen oder beim Verfassen von Blog- oder Forenkommentaren merkwürdige Buchstaben- oder Zahlenkombinationen eingegeben werden müssen, um den Beitrag oder die Anmeldung durchführen zu können. Dies wird verwendet, um automatisierte Anmeldungen oder Kommentarspam zu verhindern. Man geht bei dem Verfahren davon aus, dass Maschinen und Skripte diese Zeichen nicht lesen können und somit nur der persönlich vor dem Bildschirm sitzende Anwender die richtige Kombination verwenden kann. Dieses Verfahren hat sicherlich seine Berechtigung, ist aber auch nicht unumstritten in der “Community”.
Auf alle Fälle als störend wird die allgegenwärtige Werbung a’la Google Adsense empfunden. Sie wird vom Besucher registriert, aber in der Regel ignoriert. Der viel zitierte Kontext ist meist auch nicht gegeben, oder zumindest fraglich. Aber das ist ein anderes Thema. Zumindest ist es der Versuch des Blog- oder Seitenbetreibers seine technischen Kosten zu decken oder sogar davon zu leben. Letzteres ist sicherlich weltweit nur einer Handvoll Bloggern gelungen.
Adaptcha jedenfalls verbindet jetzt beide Aspekte miteinander und verspricht, dass das Captchaverfahren genauso sicher sei, wie sein Zahlen- und Buchstabenpendant, und dass die Werbung nie wieder ignoriert wird. Genau im Gegenteil: man muss sich mit der Werbung auseinandersetzen, da die Captcha-Antwort in der Werbebotschaft zu finden ist. Sogar kleine Werbefilme soll man einbinden können.
Auf den ersten Blick mag nun der geneigte Leser zum Schluss kommen: ja, das hört sich doch super an; endlich zwei sinnlose, nervende Sachen zu einem einzigen, meist nicht zum Layout passenden Etwas vereint. Jemand anderes mag einwerfen: was wollt ihr; die Sachen sind doch eh immer da, dann doch lieber nur an einer Stelle, als die ganze Seite verschandeln.
So ähnlich gingen dann auch letzte Woche gleich die Diskussionen los. Sie gipfelten in der Aussage eines Freundes, dass er mit uns nichts mehr zu tun haben möchte, wenn wir derartiges in unsere Seiten einbauen würden.
Damit wird aber auch die ganze Bandbreite der Wahrnehmung deutlich. Aus Sicht der Werbetreibenden mag dieses Verfahren sicherzustellen, dass der Benutzer die Botschaft nicht ignoriert. Der Betreiber einer Site muss zum Thema “Klicken” nicht tricksen. Und der Anwender? Der muss, ob gewollt oder nicht, die Information verarbeiten. Gut, dass er dies nur zum Zeitpunkt der Anmeldung oder dem Hinterlassen eines Kommentars tun muss. Alternativ bliebe ihm sonst nur das Ignorieren der gesamten Site.
Insofern stellt sich die Frage: handelt es sich bei Adaptcha um eine Revolution der Online-Werbung oder doch nur um ein YAWOL (Yet Another Way Of Loitering)?
Social Coding Theme Song
Every skitch you take, Every pastie you make; Every build you break, Every fork you take, I’ll be watching you…
(from drnic on twitter this morning, see his site)
I remarked: @drnic great, we should collect more and create an anthem
Nic’s Answer: @fritzek I think I’ll change ‘Every fork you take’ to ‘Every fork you create’
Von der Idee zum Web2.0-Startup – eine Realsatire (Teil 2)
Unsere beiden Freunde sind irritiert: es soll doch alles so einfach wie möglich sein, kompliziert können die Anderen. Was braucht man schon eine große Organisation für eine einfache Idee? Richtig, man braucht keine große Organisation, aber man braucht eine Organisation. Das umfasst aber nicht nur den Begriff der Firma, sondern auch alle anderen Aspekte, intern und extern.
Aber beginnen wir dort, wo man beginnen sollte: am Anfang.
Betrachten wir so ein Unternehmen mal wie ein Projekt, was würden wir als erstes tun? Richtig, ein Ziel definieren. Diese Zieldefinition sollte eine Beschreibung der Idee sein und wie die Beteiligten ihre Rolle auf dem Weg zur Erreichung sehen. Damit hätten wir zumindest den Gegenstand unseres Handelns und uns selbst definiert. Dies muss nicht in einem Pamphlet biblischen Ausmaßes enden, wenn man in der Lage ist, alles in knackigen Worten in einen Absatz zu bekommen. Das Machwerk names Businessplan kommt später.
Wenn wir also wissen, was zu machen ist, müssen wir jetzt klären, wie wir es anstellen. Dazu sollte die zweite Phase unseres Projektes dienen: die Planung. Das umfasst, wie sich unsere zwei Protagonisten organisieren sollten (sowohl grundsätzlich, also als Firma, und bezogen auf die Aufgabe der Umsetzung der “technischen” Idee, also die Projektorganisation). Da der grundsätzliche Organisationsteil meist mit weitreichenden Folgen verbunden ist, sollte man hier wenn möglich jemanden zu Rate ziehen. Die Projektorganisation sollten beide hinbekommen, da sie aus dem Projektumfeld kommen.
So, wir wissen jetzt was wir wie tun wollen. Dann geht es jetzt an das Umsetzen. Für diese Phase gibt es, außer ein paar gut gemeinten Ratschlägen und der Hinweis zum Einhalten der selbstgesteckten Grundsätze, wenig zu sagen. Es wird die erste Nagelprobe der beiden werden. Und ob einfach wirklich einfach ist. Auf alle Fälle sollten die beiden getreu dem Grundsatz der “Getting Real”-Bewegung häufig und schnell etwas Online stellen.
Das führt uns aber zum nächsten Punkt (wenn wir davon ausgehen, dass die Testphase Bestandteil der Realisierung ist): der Transition (in gutem Neudeutsch). Also die Überführung der entwickelten Idee in den Betrieb. Jetzt wird der ein oder andere anmerken, dass wir doch kein großen IT-Projekt mit tausenden involvierten Mitarbeitern in Produktion bringen. Richtig, vordergründig würde man sofort an diese Größenordnung denken. Aber egal welche Größe ein Projekt hat, eine Transition sollte in jedem Fall durchgeführt werden. Fällt sie halt nicht so kompliziert aus. Einfach ist das Zauberwort. Bei agilem Entwicklungsansatz wird sich diese Transition sowieso in Portionen immer wieder wiederholen. Das trainiert.
Jetzt kann das Geldverdienen losgehen. Und auch das will mit Bedacht getan werden. Mir fällt zwar keine Phase mehr ein, aber sicher finden sich auch hierfür ein paar schlaue Worte.
Jetzt sollten wir doch den groben Fahrplan haben, oder? Ins Detail gehe ich dann in den Fortsetzungen. Und zwar Schritt für Schritt. Andere entwicklen in der Zeit zwar komplette, funktionierende System (siehe letzter Railsrumble), aber stehen dann da mit ihrem System und haben keine Organisation drumrum
Von der Idee zum Web2.0-Startup – eine Realsatire (Teil 1)
In den kommenden Tagen werde ich über zwei Deppen berichten, die sich ausgehend von einer simplen Idee an die Umsetzung in Form eines Unternehmens machen, davon aber keine Ahnung haben und hilflos mit den Armen rudern.
Wir werden sie begleiten und ihnen versuchen, eine Checkliste zu erstellen, die es ihnen ermöglicht, ihre simple Idee auch simple seien zu lassen.
Lasst mich kurz die Ausgangssituation beschreiben, damit die anstehenden Aufgaben klar werden.
Also, unsere zwei Protagonisten haben eine einfache Web-Idee, die wenig Entwicklungsaufwand für den Start erfordert. Sie haben sich dabei dem sogenannten agilen Entwicklungsweg verschrieben. Aus ihren anderen Web-Aktivitäten haben sie die notwendige Technik parat, die eigentlich nur noch zum Zusammenspiel koordiniert werden muss. Somit sollte die technische Seite in der Tat das geringste Problem darstellen.
Aber zu einem Unternehmen gehört mehr. Und zwar Geld. Ausgerechnet das haben die zwei aber nicht, zumindest nicht in Form exorbitanter Budgets. Somit wollen sie das Bisschen, das sie haben, auch effizient einsetzen.
Sie müssen sich um eine Organisationsform kümmern, die einfach und preiswert ist, sie im Fall des Misserfolgs aber nicht in den Abgrund reisst.
Und dann sind da noch die tausend anderen Kleinigkeiten, die das Leben so prickelnd machen und für einen immer währenden Strom der Freude und Arbeit sorgen.
Aber dazu mehr im zweiten Teil unseres Reports.
